1/9

Hurrah, die neuen Burkas sind da!

Performative, surrealistische Collage aus Bild, Wort, Körper und Musik zu einer dadaistischen Ausstellung, PERINETKELLER, Wien 2017

Ich bin immer noch beeindruckt, dass ich es gewagt habe in dieser Performance den Beginn des unantastbaren katholischen Gebets VATER UNSER dadaistisch umzureimen:

IM NAMEN DES DADAS,

MIT ODER OHNE S,                                                                        

UND DES GEILIGEN EIES,

SAMEN.

Gott möge mich verstehen, denn in diesem ursprünglichen Gebet, das täglich bei uns zuhause gesprochen wurde, ist kein Wort von der Frau, von der Mutter, von der Tochter, geschweige denn vom Körper. ER wird ununterbrochen angebetet, der HERR, der VATER, der SOHN, der HEILIGE GEIST und täglich sprach ich darüber, DASS ICH NICHT WÜRDIG BIN, DASS ER UNTER MEIN DACH EINGEHT. Das hat Einfluss auf ein kleines Mädchen.